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Rassegeschichte

Der Labrador-Retriever, eine der beliebtesten Rassen der Welt, hat seinen Ursprung in der Gegend von St. John´s im kanadischen Neufundland.

                       

Dort wurde er "kleiner Wasserhund" genannt, im Unterschied zum größeren Neufundländer. Durch den Handel mit gepökeltem Kabeljau gelang die Rasse in die Hafenstadt Poole im englischen Dorset, wo Grundbesitzer einige Exemplare erwarben und daraus einen edlen Jagdhund erzüchteten.

Der Name Retriever stammt aus dem englischen "retrieve" gleich heranbringen oder heranholen. Er sollte also geschossenes Flugwild etc. herbeibringen. Dazu musste er abzurichten sein, sehr gut schwimmen können und ein dichtes Fell (für die ungemütlichen Tage) besitzen. Diese allgemeinen Fähigkeiten eines Jagdhundes finden wir auch bei vielen anderen Hunderassen. Aber besonders die Schwimmeigenschaften, Disziplin und das gute Apportierverhalten zeichnet den Retriever aus. Sie sind wasser- und wetterfeste Jagdhunde. Dank ihrer hohen Intelligenz finden sie sicher die Beutestücke, ohne lange zu suchen. Zusätzlich ermöglicht das weiche Maul den Transport der Beute, ohne sie zu beschädigen.